Aktuelle Entwicklung und Qualitätssicherung bei BlueSpice

Für den Außenstehenden ist die Entwicklung von BlueSpice eigentlich eine Blackbox. Daher ein paar Worte, woran und vor allem wie wir gerade arbeiten.

Derzeit portieren wir die letzten Erweiterungen für die Version fully featured. Dabei werden die Erweiterungen nicht einfach aus dem ehemaligen HalloWiki übernommen. Häufig erfahren sie auf diesem Weg eine umfassende Neugestaltung. Das neue BlueSpice-Design ist hier nur die offensichtlichste Änderung. Uns beschäftigen Fragen der Usability und technische Verbesserungen “unter der Haube”, zum Beispiel im Bereich der Sicherheit.

Teilprojekte

Was waren die großen Schritte in den letzten Wochen? BlueSpice hat noch einmal ein Facelifting erfahren. Außerdem haben wir bei der Suche Fortschritte gemacht. Hier ist vorallem das Filtern der Ergebnisse über Facetten verbessert worden. Für Admins wichtig: Die Wiki-Einstellungen sind jetzt über neue Assistenten bearbeitbar. Das betrifft zum Beispiel die hochladbaren Dateien, die nun bequem verwaltet werden können. Und nicht zuletzt arbeiten wir gerade am Helpdesk, damit die Nutzer von Beginn an weitergehende Informationen zu allen Funktionen finden können.

Arbeit wird uns demnächst die Verbesserung der Performanz und die Behebung bekannter Bugs machen. Doch diesen Themen werden uns erst an Schluss, das heißt vor dem Release Candidate bzw. vor der Stable-Version, widmen.

Qualitätssicherung

Was vielleicht auch einmal gesagt werden sollte: Wir haben für BlueSpice ein umfassendes Qualitätssicherungsverfahren entwickelt. Alle Erweiterungen werden zuerst in Functional Designs beschrieben um schon in der ersten Planungsphase Inkonsistenzen zu entdecken. Diese Designs werden besprochen und gegen-gecheckt. Erst dann beginnt die eigentliche Programmierarbeit, die wiederum abgenommen werden muss. In vielen weiteren Schritten werden die einzelnen Erweiterungen dokumentiert und optimiert. Nicht zuletzt sichern automatische Tests die Zwischenergebnisse ab, so dass ein einmal bekannter Fehler künftig kein zweites Mal auftritt. Das alles passiert, bevor ein Release rausgeht.

Andere Open-Source-Unternehmen setzen auf eine wesentlich aggressivere Entwicklungspolitik. Mit dem Ergebnis, dass oft bei einem Major-Release viele Systematisierungen und QS-Maßnahmen umständlich nachgezogen werden müssen. Hier hat sich Hallo Welt! für einen konservativeren, aber aus unserer Sicht langfristig effektiveren Weg entschieden.

Sicher, diese Strategie wird in Zukunft bei einer stärkeren Beteiligung unabhängiger Entwickler neu überdacht werden. Entscheidend für den Erfolg wird aber bleiben, dass Qualitätssicherung und Standardisierung möglichst von Beginn an Teil der Entwicklung aller Einzelteile ist.

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